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Morgenrot

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1

Dienstag, 29. September 2009, 19:22

Verklärter Herbst

Verklärter Herbst

Gewaltig endet so das Jahr
Mit goldnem Wein und Frucht der Gärten.
Rund schweigen Wälder wunderbar
Und sind des Einsamen Gefährten.

Da sagt der Landmann: Es ist gut.
Ihr Abendglocken lang und leise
Gebt noch zum Ende frohen Mut.
Ein Vogelzug grüßt auf der Reise.

Es ist der Liebe milde Zeit.
Im Kahn den blauen Fluss hinunter
Wie schön sich Bild an Bildchen reiht –
Das geht in Ruh und Schweigen unter.

Georg Trakl (1887-1914)

Morgenrot

unregistriert

2

Dienstag, 29. September 2009, 19:51

Die evangelische Christuskirche in Salzburg, in der Georg Trakl am 8. Febr. 1887 getauft wurde.


3

Freitag, 18. Februar 2011, 10:28

Warum dankt er nicht Gott in irgend einer Weise?Dieses Gedicht sollte in einen Lobpreis Gottes münden, denn IHM haben wir das zu verdanken! :smile:

Morgenrot

unregistriert

4

Freitag, 18. Februar 2011, 12:23

Tja, der Trakl Schorsch ist schon lange dahin ....

Und nun ja, es kann nicht jedes Natur-Gedicht gleichzeitig ein christliches/geistliches Gedicht sein.

Aber wenn Du nicht mehr zu beanstanden hast: Schreib Du doch auch Gedichte, nach Möglichkeit aber bitte in der Qualität wie die vom Trakl Schorsch, gell.

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