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1

Dienstag, 17. Dezember 2019, 16:32

Psychologie / Psychotherapie

Psychologie / Psychotherapie


https://www.bbkr.ch/forum/showthread.php…59211#post59211



Liebe Freunde

1. Die Naturgesetze können wir erforschen und empirisch wiederholbare Experimente durchführen/beweisen, weil Gott dies so wollte. Somit kann heutzutage beinahe jedermann mehr oder weniger komplexe Naturgesetze verstehen und mit ihnen rechnen. In der Tiefe verstehen können wir freilich aber selbst einfache Sachverhalte, wie z.B. die Gravitationskraft, nicht. Weshalb die Naturgesetzte gelten, liegt einzig und allein in Ihm unserem Schöpfer, dem Herr Jesus Christus, wenn Er nicht alles zusammenhält, dann...
Hiob 38,4 Wo warst du, als ich die Erde gründete? Tu es kund, wenn du Einsicht besitzt!


Ps 19,2 Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündet seiner Hände Werk.

1. Könige 8,27 Aber sollte Gott wirklich auf der Erde wohnen? Siehe, die Himmel und der Himmel Himmel können dich nicht fassen; wie viel weniger dieses Haus, das ich gebaut habe!

2. Über die "Psychologie" hat die Welt viele Bücher geschrieben; diese haben aber nie den Status der Naturgesetze erreicht. Weshalb? Es ist nicht möglich, dass der Mensch ein Handbuch über den Menschen macht. Weil nur die Heilige Schrift unsere Herkunft und unser Ziel offenbaren kann. Dort erkennen wir unsere sündige Natur und nur dort können wir den einzig wahren Weg in die Erlösung finden.

Herzliche Grüsse

2

Dienstag, 17. Dezember 2019, 16:33

Liebe Freunde,

Psychologie und Psychotherapie versuchen meistens Wege der Selbsterlösung zu zeigen. Wenn auf diesen Wegen externe Hilfe angeboten wird, dann ist sie satanischen Ursprungs.

herzliche Grüße

3

Dienstag, 17. Dezember 2019, 16:34

Lieber Thomas,

wenn du "Roland Antholtzer" googles, dann stehen alle Treffer, auch seine "biblischen Vorträge" mit seiner Ausbildung zum Diplompsychologen in Zusammenhang. Seine Analyse, warum jemand krank ist, ist keine biblische sondern die Analyse eines Diplompsychologen. Man muss sich doch ernsthaft die Frage stellen, warum er dieses Studium gemacht hat. Meine älteste Tochter hat studiert, ich habe nichts gegen studieren, sie hatte teilweise Studienwünsche, da haben ihr Freundinnen von abgeraten und ich hab es verboten.

Ricci hat dann unter anderem Pädagogik studiert, nach dem zweiten Staatsexamen hat sie geheiratet. Sie hat jetzt 5 Kinder, der Älteste wird im Februar 7 Jahre alt. Im Sommer sagte sie: "Lehrer müssten eigentlich alle eigene Kinder haben, dann würden sie alle wissen, dass sie an Hand eines völlig falschen Menschenbildes ausgebildet werden". Ich habe weltliche Eltern die Lehrer sind mit dem Gedanken konfrontiert, sie haben alle zugestimmt.

Roland Antholtzer hat eine sinn- und nutzlose Ausbildung. Zu diesem Punkt sollte man sich den Artikel "Psychologie 2" hier noch einmal durchlesen. Alle Ansätze, auch die der "BTS" sind völlig daneben. Man muss sich doch einmal die Frage stellen, warum beim Hirtendienst (Seelsorge ist auch so ein unbiblischer Ausdruck) der 2. Korintherbrief kaum eine Rolle spielt. Ich glaube, dass man den 2. Korintherbrief als "Brief des Ausharrens und des Trostes" bezeichnen kann.

Ich führe hier einmal zwei Aussagen aus dem Römerbrief an, die man tatsächlich nur verstehen und anwenden kann, wenn man den 2. Korintherbrief kennt und verstanden hat.
das ist aber, mit euch getröstet zu werden in eurer Mitte, jeder durch den Glauben, der in dem anderen ist, sowohl euren als meinen. Röm. 1,12
[3] Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Trübsale; Drangsal, da wir wissen, Ausharren bewirkt,
[4] das Ausharren aber Erfahrung, die Erfahrung aber Hoffnung;
[5] die Hoffnung aber beschämt nicht, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.
Röm. 5,3-5
Wenn wir dann noch nach ein paar Wortstudien herausgefunden haben, dass man Ermahnung und Ermunterung auch mit Trost übersetzen kann, dann haben wir in Römer 15,5 den Gott des Ausharrens und des Trostes. Dieser Gott stellt sich in 2. Kor. 1 als der Vater der Erbarmungen und der Gott allen Trostes vor.

Psychologen sind da ganz woanders unterwegs. Es ist egal, wie tief sie psychologisieren, sie bieten eine Alternative zum allgenügsamen Wort Gottes. Es ist spannend zu betrachten wie Gott sich vorstellt. Nur Vater der Erbarmungen kann Erbarmen geben, außer in IHM gibt es keine Erbarmungen. Wenn er sich absolut als der Gott allen Trostes ist, dann gibt es Trost nur bei IHM.

Die drei Freunde Hiobs waren die ersten Psychoanalytiker, Es war alles in Ordnung, bis sie den Mund aufgemacht haben, dann begann die Katastrophe.

herzliche Grüße

4

Dienstag, 17. Dezember 2019, 16:35

wem das mal in unser aller Herzen klar würde, dass wir einen Vater der Erbarmungen und einen Gott allen Trostes haben, dann kämen nicht so schiefe Formulierungen in unseren Gebeten zustande, in denen Gott quasi zugeschrieben wird, warum Er dem Bruder X oder der Schwester Y soviel Leid auferlegt hat. Wenn jetzt ein Bruder oder eine Schwester als betroffener sowas in Gebetsform hört, wie schwer wird es jetzt für ihn oder sie sein, zum Gott der Erbarmungen zu kommen und jeglichen Trost aus Seiner Hand zu suchen und anzunehmen, wenn doch ER der Urheber seines/ihres Leid ist? Ich glaube schon, dass diese Formulierungen in diversen Gebeten mit guter Absicht gesprochen werden, würde da nie etwas unterstellen wollen, aber es ist halt wie bei Hiobs Freunden, ein falsches Gottesbild das gerade in Verbindung mit Leid vermittelt wird. Wie sehr sind wir hier alle zur Hut aufgerufen, gerade hier den "echten Gott der Bibel, nämlich den Gott der Erbarmungen und Trostes an die Herzen der Geschwister zu bringen. Ich denke je grösser das Leid, die Schmerzen, Krankheit bei Brüdern oder Schwestern ist, umso klarer muss das Gottesbild sein, oblgeich es ja immer klar vermittelt werden sollte.
Falsches ist halt immer falsch, auch wenn es gut gemeint war.

5

Dienstag, 17. Dezember 2019, 16:36

AW: Psychologie / Psychotherapie

Habe mir die beiden Dokumente (Psychologie und Psychotherapie Teil 1&2) durchgelesen. die sind interessant; manches kannte ich schon, aber ganz so krass...
Nachdem ich Christ wurde war ich sehr an biblischer Seelsorge interessiert und nach einiger Zeit des Nachdenkens und Betens wendete ich mich mit meinem Interesse an diesem Gebiet an meinen damaligen Gemeindeleiter und er empfahl mit die Ausbildung bei der BTS. Ich fing damit auch an. Je mehr ich dort mitmachte desto mehr erkannte ich aber, dass die Bibel nur Fassade für die psychologischen Grundlagen dargestellt hat und brach die Ausbildung ab. (Im laufe der Jahre durfte ich trotz der Gemeinde geistlich wachsen was zu vielen Auseinandersetzungen führte. Und nach etwa 2 Jahren des Prüfens und Diskutierens, mit der Bibel in der Hand, verließ ich die Gemeinde.)
Seit damals setzte ich mich mit biblischer Seelsorge nicht mehr wirklich auseinander, zu groß war meine Enttäuschung und zu groß meine Verwirrung. Bis ich dann kürzlich auf ein Buch von Mauerhofer stieß (Seelsorge auf biblischer Grundlage) und im Rahmen von Gesprächen über das Buch auf Roland Antholzer und eine Artikelserie in "Zeit und Schrift" von Wolfgang Vreemann stieß. Nun ist mein Interesse also doch wieder geweckt, aber die Verwirrung ist geblieben...

@Ulrich: Würdest du sagen, dass bei Seelsorge / Hirtendienst einzig die Bibel Grundlage sein sollte, ohne jegliche Anleihe bei Psychologie/Psychotherapie? Und wie siehst du das in Bezug auf psychische Krankheiten wie Schizophrenie, bipolarer Störung, Angsterkrankungen usw., würdest du da schon zu einem Psychiater und Medikamenten raten? Oder wo würdest du die Grenze ziehen?

In Christus verbunden,

6

Dienstag, 17. Dezember 2019, 16:36

Lieber Thomas,

über einen persönlichen Kontakt zu Wolfgang Vreemann sind meine Frau und ich an BTS geraten. Mir war nach zwei Sitzungen klar, dass das keine biblische Grundlage hat und wir haben dann abgebrochen. Ich denke Hirtendienst geht nur auf biblischer Grundlage. Problematisch sind die Fälle, in denen jemand bereits in die Fänge von "Therapeuten" geraten ist. Da wird es dann schwer, sich aus Tabletten heraus zu schleichen, aber auch das funktioniert in Absprache mit den Medizinern. In Fällen, bei denen ich wirklich "nah dran" bin, ist Buße und Bekenntnis das beste Mittel. Ich betreue jemanden, der war bis vor 4 Jahren mindestens einmal im Jahr in einer geschlossenen Abteilung. Ich habe dann zuerst die Betreuung allein übernommen. Mit dem habe ich das komplette Programm, inklusive Privatinsolvenz und Schrottimmobilie. Nach ca. einem Jahr habe ich beim Betreuungsgericht einen Antrag auf einen Berufsbetreuer als Co.-Betreuer gestellt. Als die Mutter des Betreuten starb, haben wir diese zusammen besucht. Auf der Fahrt erklärte er mir, dass der HERR ihm vielleicht noch einmal die Gnade eines Spielkasinobesuches schenken würde. Kurz darauf wollte Faber Forderungen wegen Lottospiels eintreiben.

Mein Co.-Betreuer fand das Schade. 3 Jahre war alles gut gelaufen und jetzt der Rückfall in die Spielsucht. Ich habe dem Betreuten dann gesagt, dass er ein Bekenntnis vor der Versammlung ablegen müsse, damit auch für ihn und sein Problem gebetet werden kann und zwar ganz konkret. Jetzt versteht der Co.-Betreuer nicht, warum denn die Spielsucht so schnell wieder weg war.

Der Betreute hatte eine Beziehung zu einer Frau, angeblich auch gläubig. Er versicherte mir, dass die Beziehung rein platonisch sei und war wirklich entsetzt als ich ihm sagte, dass ich das nicht glaube und ihn wie einen Hurer behandeln müsse, denn er erweckt der Welt gegenüber genau diesen Eindruck. Ihm wurde bewusst, dass die Nachbarn und Bekannten glauben mussten das er ein Hurer ist. Die "Beziehung" hatte sich dann schnell erledigt.

Sicher schlagen alle Psychologen jetzt die Hände über dem Kopf zusammen. Es gab einen anderen Fall, da war jemand dabei Depressionen zuzulassen, die kommen nämlich nicht einfach wie ein Viruserkrankung. Zumindest sind mir diese exogenen Depressionen noch nicht begegnet. Auch in der Bibel finde ich nur endogene Depressionen. Die bekanntest finden wir bei Elia. Die Sünde, die zu dieser Depression führt wird auch deutlich dargestellt (siehe auch Römer 11). Bei Depressionen rate ich darum zur Buße. Ich hab im Fitnessstudio einen Mann getroffen, dem hatte man eine bipolare Störung diagnostiziert. Den Gedanken, dass man Depressionen zulässt steht er durchaus aufgeschlossen gegenüber. Ihn stört bei meinem Ansatz nur, dass er seine Sünden bekennen soll. Der Ansatz ist ihm zu absolut, er ist halt postmodern.

herzliche Grüße

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